Die Höllenmaschine
28. Dezember 2007Juchee! Endlich, nach langem Hin und Her: Gestern nachmittag ging mein "neuer" PC an den Start. Ich betätigte den Anschaltknopf und siehe da: Er läuft bis jetzt ohne Probleme und ist obendrein noch sau schnell. Ich musste jedoch auch einiges "einstecken", um das mal so auszudrücken. Schwere Verluste hat mein PC erlitten, die ich euch leider noch nicht bekanntgeben kann. Dennoch möchte ich im Folgenden einen kleinen Überblick über meine komplette Systemkonfiguration und ein paar von mir manuell durchgeführte Benchmark preisgeben.
Da ich im Moment dummerweise unsere Digicam nicht finde, kann ich euch leider keine Live-Bilder zeigen, euch jedoch auf diese Produktseite meines Gehäuses verweisen: http://www.caseking.de/shop/catalog/product_info.php?cPath=29_753&products_id=6593 und erstaunlicherweise entsprechen die Abbildung tatsächlich meinem PC, auch in der Realität sieht das Gehäuse so abgespaced aus. Die Lüftung ist übrigens auch der hammer, selbst nach stundenlangem Laufen unter Volllast erreicht die Temperatur im Gehäuse nie mehr als 29°C.
Nun zur Hardware:
CPU: AMD Athlon 64 6400+ X2 (Sockel AM2)
RAM: 2x 2GB OCZ DDR2-800 RAM + 2x 512MB Corsair DDR2-800 (jeweils im Dual-Channel, insgesamt also 5GB RAM)
GPU: EVGA GeForce 8800GTS 640MB PCIeX16x
Mainboard: ASUS M2N-SLI-Deluxe
HDD: 1x 250GB SATA Samsung mit Betriebsystem Windows Vista 64bit + 1x 200GB SATA Samsung für Post-Production, werde demnächst jedoch eine weitere 200GB-HDD von Samsung einbauen
Was ich zudem verwunderlich fand: Das Mainboard hat 2 LAN-Anschlüsse, hinter den Sinn bin ich bis jetzt nicht gestiegen…
Geht man nun also nach meiner aktuellen Hardwarekonfiguration entspricht mein PC ungefähr einem guten High-End-Rechner. Das Niveau meines Dual-Cores ist von der Leistung her gesehen ungefähr gleich mit dem günstigsten Quad-Core von Intel. Die Grafikkarte geht auch ordentlich ab, ich konnte heute z.B. die Crysis-Demo mit maximalen Details, HDR, AA und AF an und mit einer Auflösung von 1280×1024 durchgehend flüssig spielen. Der RAM macht sich vor allem unter Windows und natürlich in der Post-Production bemerkbar: Ich konnte HD-Material (720p) in Premiere nahezu in Echtzeit bearbeiten.
Zum Schluss lässt sich also zusammenfassen, dass sich alles gelohnt hat. Zwar war ich sehr schockiert und deprimiert in den letzten Tagen, bis alles lief und musste - wie bereits erwähnt starke Verluste einstecken. Über die Verluste werde ich mehr in den kommenden Tagen / Wochen berichten, wenn es angebracht ist.
Doch trotz all diesen schwerwiegenden Problemen ist das Werk nun vollbracht: Mit neuer Rechenpower ins neue Jahr und somit in weitere Filmprojekte!

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