Barcelona 2007 - Der aktuelle Filmstatus
21. November 2007Wie bereits im letzten Post angesprochen, möchte ich mit diesem weiteren den aktuellen Status des heiß erwarteten Barcelona-Films erläutern. Man kann das eigentlich sowie von der guten als auch von der schlechten Seite betrachten. Ich bringe es einfach mal auf den Punkt: Die Arbeitsmotivitation bewegt sich irgendwo zwischen 0 und 1 (kommt auf die Person drauf an), der Film ist bei satten 5 Minuten nach über 12 Stunden Arbeit und wir sind überhaupt nicht im Zeitplan (wollten eigentlich schon 5x soweit sein). Andererseits sind trotzdem irgendwie alle dabei und es macht Spaß. Im Folgenden will ich also die Vor- und Nachteile unseres siebenköpfigen Teams erörtern.
Als erstes habe ich mich natürlich über die rege Teilnahme am Filmprojekt gefreut, im Nachhinein bereue ich es jedoch eher. Unter den 7 beteiligten Regisseuren, etc. sind eigentlich alle motiviert, den Film zu schneiden. Das Problem ist nur, dass die Motivitation gleich wieder sinkt, sobald wir uns alle auf einmal treffen; denn wird das ganze eher eine Comedy-Show, als eine produktive Arbeit. Im Prinzip sind es 3 Personen (darunter ich), die richtig motiviert sind und auch immer helfen, egal wie die Arbeitsmotivation gerade ist. Dann gibt es eine weitere Person, dessen Einfallsreichtum und Ideenvielfalt stark beschränkt ist, sich auch öfters langweilt, aber trotzdem immer dabei sein will. Wenn diese Person wenigstens einigermaßen lustig wäre, wär’s ja noch okay, aber so kann man sie eigentlich gar nicht gebrauchen. Der Rest des Teams gliedert sich wiederum in 1 Person, mit der ich bereits die letzten beiden Austauschfilme geschnitten habe und in 2 weitere, die komplett neu in Sachen "Filmproduktion" sind, jedoch beim Austausch beteiligt waren.
Grundsätzlich ist es Aufteilung ja nicht schlecht: 3 Technik-Leute und Ideenbereitsteller und 4, die beim Austausch dabei waren. Das Problem ist eben nur, dass das zu viele sind. Nun könnte man sich natürlich denken: Warum nicht einfach das Team verkleinern? Das dachte ich mir selbst natürlich auch schon öfters, jedoch wäre es doof, einfach mittendrin ein paar rauszuschmeißen, zumal die Frage schwierig wäre, wen zu "entfernen". Ich selbst habe zwar schon meine Favoriten, die ich nehmen würde, jedoch plane ich nur im Notfall zu reduzieren. Die andere Möglichkeit wäre natürlich auch, in 2 getrennten Teams zu arbeiten. Das jedoch hat auch negative Aspekte: Erstens wäre ich, der ja nicht einmal beim Austausch dabei war, dauerbeschäftigt und müsste sich mit beiden Teams "rumplagen", die doppelte Zeit also investieren, außerdem wäre das ganze dann auch kein Gemeinschaftsprojekt mehr - und, wie ich es befürchte, würden der Geschmack und die Ideen der beiden Teams weit auseinanderliegen.
Was also tun? Ich habe den Entschluss schon gefasst: Am Freitag treffen wir uns das nächste Mal (alle 7). Sollte es dort wieder drunter und drüber gehen und wir kein Stück vorankommen, werde ich mein individuelles Team zusammenstellen und den Rest entlassen. Ist vielleicht nicht das fairste, andererseits würde der Film aber sonst nie fertig werden.
Wie dem auch sei. Spätestens am Samstag hört ihr, wie es am Samstag verlaufen ist und wie die Zukunft des Filmprojekts aussehen wird.

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