Tempus fugit.
1. September 2007Tempus fugit - die Zeit vergeht. Ein lateinisches Sprichwort. Und genau um dieses Sprichwort - oder besser gesagt um die Bedeutung jenes Sprichworts - soll es in diesem Beitrag gehen. Nämlich darum, wie schnell die Zeit doch vergeht. Bewegt dazu, so einen Post zu verfassen, haben mich die Sommerferien - denn nun ist es nur noch knapp eine Woche bis zum Schulanfang.
Bereits über 4 Wochen können wir nun schon die Sommerferien genießen. Als die anfingen, da dachte ich noch: “Haja, das ist ja schon ‘ne Zeit lang, die sind sicher nicht so schnell rum”. Doch ich habe mich geirrt. Währenddem die ersten 2 Wochen relativ “lang” waren, so vergingen die letzten beiden auf einmal richtig schnell. Und genauso, wenn nicht sogar noch schneller, wird wahrscheinlich auch die letzte uns verbleibende Ferienwoche rumgehen, bevor der Schulalltag wieder anfängt.
Und da wären wir schon beim nächsten Thema: Die Schule. Ich komme in die zehnte Klasse. Ich finde, “zehn” hört sich doch schon um einiges anders an als “neun”. Denn nun sind wir (zwar nicht offiziell, aber vom Stoff her) in der Oberstufe. Die zehnte Klasse mitgezählt verbleiben uns also nicht mal noch drei Jahre bis zur letzten Prüfung: Das Abitur. Am schnellsten jedoch finde ich ging die neunte Klasse rum. Kaum hatte ich mich an den ein oder anderen neuen eigenartigen Lehrer, den wir neu in der neunten Klasse bekommen haben, mal ein wenig gewöhnt, da war das Schuljahr auch schon wieder rum. Aber vielleicht liegt das auch nur daran, dass man sich an manche Lehrer beim besten Willen nicht gewöhnen kann. Da kann man sie 3 Jahre lang haben und doch bringen die immer wieder neue “Überraschungen”.
Ein kleiner Rückblick in die neunte Klasse: Die hat eigentlich nach der mehr oder weniger nicht so tollen achten Klasse gut angefangen - mit den ersten guten Noten und mit einem wegweisenden Projekt: Meine erste “richtige” Filmproduktion, nämlich der Verfilmung des Schüleraustausches nach Barcelona der Klasse 10a. Näher will ich hier dennoch nicht drauf eingehen, denn unter “All These Things That I’ve Done” findet ihr nähere Informationen zu all meinen Projekten. Das war schonmal ein ungewohntes Erlebnis, doch das war noch relativ am Anfang des neunten Schuljahrs. Weiter ging’s dann erstmal mit den Weihnachtsferien, der ein oder anderen Klassenarbeit und ein paar Schulausflügen, die eigentlich allesamt recht spaßig waren. Am schnellsten jedoch, finde ich, ging die Zeit von den Winter- bis zu den Sommerferien rum. Keine Ahnung warum, vielleicht liegt das auch einfach am doch recht vielfältigen Programm: Die Produktion des zweiten Barca-Films, die Erstellung und Veröffentlichung des Schulboards und den ganzen Ausflügen.
Ja, ihr seht: Tempus fugit - die Zeit vergeht. Und zwar schneller, als man denkt. Ich kann’s mir schon denken: Jetzt noch die letzte kurze Woche Ferien genießen, dann geht die Schule wieder los - erster Schultag wiedermal spannend wegen Stundenplan und Lehrern und so. Spätestens nach der ersten Woche dann aber wieder geht der Alltag los und die Tage vergehen schneller, als man zählen kann. Naja, mir soll’s recht sein. Je kürzer zu meinem Geburtstag und zu Weihnachten, desto besser. Und ich denke, dass auch diese Zeit recht schnell vergeht. Immerhin ist heute schon der erste September - und für mich gehen vor allem die letzten paar Monate im Jahr immer am schnellsten rum. Und auch die zehnte Klasse vergeht wahrscheinlich wieder schneller, als erwartet. Und auf einmal - da steht dann auch schon das Abi an. Und danach? Mal schaun, so schnell vergeht die Zeit nun auch wieder nicht… Wobei doch, vielleicht schon.
Lateinisch hat dieser Post begonnen - und das nicht grundlos, denn mit Beginn der zehnten Klasse beginnt mit uns auch das letzte Schuljahr, das wir auch mit dem Lernen der altertümlichen Sprache Latein verbringen. Latein mochte ich nie so richtig, von daher soll mir das doch auch recht sein. Wenn ich eine vier oder besser am Ende der zehnten Klasse in Latein habe, so habe ich das kleine Latinum. Das sollte ja noch zu schaffen sein. Und das reicht dann auch, denn das große Latinum braucht ja heutzutage eh keine Sau mehr.
Zu guter Letzt noch ein weiteres lateinisches Sprichwort, da ja die Zeit so schnell vergeht: Carpe diem! (nutze den Tag)

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